Verlegung von Bitumenbahn

Bitumenbahnen sind nach verschiedenen Verfahren vollflächig miteinander zu verkleben. Schweißverfahren sind nur für Schweißbahnen und das Flämmverfahren nicht für nackte Bitumenbahnen anzuwenden. Bitumenbahnen sind innerhalb einer Lage und von Lage zu Lage gegeneinander versetzt und in der gleichen Richtung einzubauen. Für die Überlappungen der Nähte, Stöße und Anschlüsse sind je nach Bahnart verschiedene Mindestbreiten einzuhalten. Beispielsweise werden Bitumenbahnen an Nähten 80 mm und an Stößen und Anschlüssen 100 mm überlappt.

 

Gießverfahren

Bei dem bevorzugt zu verwendenden Gießverfahren wird die Bitumenbahn in ausgegossene Klebemasse gerollt. Die Bahn muss satt in die Klebemasse eingerollt werden. Bei senkrechten Bauteilen ist die Klebemasse in den Zwickel zwischen Untergrund und Bahn zu gießen. Die Klebemasse muss an den Rändern der Bahn austreten und beim Einbringen eine Wulst in der Bitumenbahnbreite bilden.

 

Schweißverfahren

Der abzudichtende Untergrund und die ihm zugewandte Seite der Bitumenbahn sind zu erhitzen. Das Bitumen der Schweißbahn muss sich dabei soweit geschmolzen werden, das beim ausrollen ein Wulst in Bahnbreite vorläuft und Bitumenmasse an den Rändern der ausgerollten Bahn heraustritt.

 

Kaltselbstklebende Bitumen-Dachdichtungsbahnen

Nach dem Abziehen einer Trennfolie von der Dichtungsbahn, wird die Bahn flächig verklebt und angedrückt. Überlappungen müssen mit einem Hartgummiroller angedrückt werden. T-Stöße sind bspw. mit einem Schrägschnitt der unterdeckenden Bahn zu versehen, um Kapillaren zu vermeiden. Bahnbreiten bei geneigten Flächen sollen 1,10 m nicht überschreiten.

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